Besuch im Freilichtmuseum Beuren am 25. Oktober 16

Heute blieb die Wunderbuchschule leer, denn alle Klassen waren im Freilichtmuseum Beuren.

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Ein Rundgang führt u.a. zum „Albdörfle“ des Museums. Direkt über der Hüle stehen dort ein 500 Jahre altes Bauernhaus und ein Ausgedinghaus aus Aichelau. Diese beiden Häuser wurden von den Wunderbuch-Schulkindern natürlich besonders aufmerksam angeschaut.

 

In drei verschiedenen Workshops erlebten die Kinder, „wie es früher war“.
Für die erste Klasse stand das Thema „Alte Kinderspiele“ auf dem Programm. Die Kinder erfuhren, wann und wie vor 200 Jahren mit einfachsten Materialien wie z.B. Steinen, Weidereifen, Tonkugeln oder Holzkreiseln verschiedenste Spiele gespielt wurden.
Die Klasse 2/3 begriff im wahrsten Sinne des Wortes mit eigenen Händen, wie mühselig, kleinschrittig und aufwändig es früher war, vom Flachs, der auf den Feldern wuchs, die Faser herauszubrechen, diese zu Fäden zu verspinnen und anschließend am Unsere Viertklässler beim Umgang mit der Schafwolle, wie die geschorene Wolle gewaschen, gekämmt und zu Fasern verarbeitet wurde. Eine nicht einfache Herausforderung stellte hier gegen Ende der Umgang mit der Handspindel dar, bei dem so mancher (Gedulds-)Faden bei den Schülern nahe am Zerreißen war.
Luise hat den Ablauf des Workshops in einer Bildergeschichte aus der Vogelperspektive dargestellt.
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Eine Erstklässlerin fasste beim Einsteigen in den Bus das Erlebte in zwei Sätzen zusammen:„Warum können wir nicht hierbleiben? Hier ist es so schön.“